ITALIENISCHE WEINE

Der älteste Nachweis für Wein in Italien führt nach Sizilien. Terrakottagefäße aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. wurden bereits für die Herstellung von Wein benutzt. Speziell griechische Kolonien im Süden Italiens haben zur Verbreitung von Wein auf der italienische Halbinsel beigetragen. Im römischen Reich fand Wein seinen Weg nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal. Wein gehörte zu dieser Zeit zur römischen Kultur. In den vergangen Jahren war Italien mit um 50 Millionen Hektoliter jährlich weltweit größter Weinproduzent. Die italienischen Weine kommen aus 20 Regionen und werden in drei Qualitätsstufen unterteilt (DOCG, DOC und IGT).

APULIEN

ist der Absatz des „italienischen Stiefels“ und zählt gemeinsam mit Venetien und Sizilien zu den größten Weinbauregionen Italiens. Erst in jüngster Vergangenheit schufen Winzer dieser Region eigene faszinierende Weine, nachdem lange Zeit die Ernten in andere Weinbauregionen exportiert wurden. Speziell die Rotweinsorte Negroamaro bringt bemerkenswerte Resultate hervor. 

PIEMONT

Das Piemont, gelegen zwischen den Ausläufern der Alpen in Nordwestitalien, zählt zu den renommiertesten Weinbauregionen der Welt. Qualitativ sehr hochwertige Weine bringt das Piemont hervor. Bekannte rote Sorten sind Nebbiolo, Barolo und Babaresco. Bei den weissen Sorten sind es Arneis und Cortese di Gavi. 

KAMPANIEN

ist um Neapel in Süditalien gelegen. Die Region an der tyrrhenischen Küste war eines der ältesten und wichtigsten Weingebiete der Welt. In der Antike entstammten die „Weine der Kaiser“ aus Kampanien. Weine aus den Rebsorten Falanghina, Greco, Aglianico oder Fiano knüpfen wieder an alte glorreiche Zeiten an. 

SIZILIEN

Als alte griechische Kolonie wurde schon früh der Weinbau auf Sizilien gepflegt. Funde gehen auf das 7. Jahrhundert v. Chr. zurück. Am Anfang des 10. Jahrhunderts nahm der französische Einfluss durch die Bourbonen zu. Heute werden sehr moderne Weine mit grosser Perspektive angebaut.